Dirigent Reiner Hobe

Reiner Hobe ist ein vielseitiger Dirigent und Musiker.

Er spielt von Kind an die Posaune und war in seiner Heimatstadt Friedrichshafen in vielen Orchestern und Ensembles aktiv. Nach dem Heeresmusikkorps (1993/1994) studierte er in Karlsruhe an der Musikhochschule (Dipl. ML, 1995-1999) mit zwei Studienaufenthalten (1997/1998) bei Joseph Alessi (Soloposaunist New York Philharmonic). Außerdem hatte er Posaunenunterricht bei Mike Svoboda (1998-2000) und spielte im Ensemble für Neue Musik, das von Professor Peter Eötvös geleitet wurde. Zum Ende des Studiums 1998 wurde er Aushilfsposaunist (1998-2005) bei der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz und zog dort hin.

Er studierte von 2001 - 2005 Dirigieren bei Professor Felix Hauswirth an der Musikhochschule Basel (Dipl. BD) und besuchte mehrere Dirigierakademien (Rundfunkblasorchester Leipzig) und Kurse (Summer School Canford, Bundesakademie Trossingen) für junge Dirigenten. Außerdem ist er begeistertes Mitglied in der WASBE (World Association of Symphonic Bands and Ensembles).

Seine Diplomarbeit verfasste Reiner Hobe in umfangreichen Arbeiten über den ungarischen Komponisten Frigyes Hidas (1928-2007) mit Forschungsreisen nach Ungarn, Holland und Florida. Im Juli 2014 kam das erste Buch über den Komponisten Frigyes Hidas bei Amicus Auctoris heraus, das auf der WASBE Konferenz in Debrecen erfolgreich präsentiert wurde.

Von 2006 - 2011 war er Dirigent des Kammerorchester Tettnang und lernte dort viele barocke und klassische Werke. 2007 nahm er an einem Meisterkurs beim Duna Symphony Orchestra in Budapest teil und gewann den 2. Preis beim Dirigentenwettbewerb. Beim Preisträgerkonzert im Januar 2008 dirigierte er im Duna Palast in Budapest Schumanns 4. Sinfonie. Seither ist er regelmässig als Gastdirigent bei diesem Orchester engagiert. 2010 dirigierte er ein Konzert mit der Südwestdeutschen Philharmonie  (u.a. Dvorak 9. Sinfonie) und 2011 war er Gastdirigent und Dirigierdozent an der Ohio Northern University.

Er ist seit 2002 Dirigent des MTU Orchesters mit dem er inzwischen drei Werke uraufgeführt (2007 Frigyes Hidas, Dornier DoX, 2008 Jerker Johansson, Tognum Power und 2009 Adam Gorb, Eine kleine Walzermusik) und zwei CDs aufgenommen hat. Seit 2007 ist er außerdem angestellter Musikdirektor in Wangen im Allgäu für das Jugendblasorchester Wangen und Dirigent der Stadtkapelle Markdorf.

Als Dozent arbeitete er beim Sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg, bei der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und beim Interregionalen Orchester.

Er arrangiert und komponiert nebenbei für den Musikverlag Amicus Auctoris in Bergatreute.

Mit seiner Frau Mirja und seinen zwei Kindern Samuel und Mara lebt er in Horgenzell im Süden Deutschlands und betreibt in seiner Freizeit eine Imkerei.
 

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